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Bilanz und Ausblick zur Akuthilfe für Flüchtlinge

Donnerstag, 08. Oktober 2015

113.491 Übernachtungen hat die Stadt Wien seit Anfang September für überwiegend durchreisende Flüchtlinge organisiert. Zahlen wie diese hat Peter Hacker auf einer Pressekonferenz zur Akuthilfe für Flüchtlinge bekannt gegeben. Auch Kosten und zukünftige Integrationsmaßnahmen waren Thema.


Fluechtlinge_Dusika-Stadion

In Sicherheit: Flüchtlingsfamilien in einer Notunterkunft.

Bürgermeister Michael Häupl, Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely und Flüchtlingskoordinator Peter Hacker präsentierten auf der Pressekonferenz im Rathaus viele aussagekräftige Zahlen. Einige Beispiele:

  • Von den 130.000 Menschen auf der Flucht, die seit Anfang September durch Wien gereist sind, haben rund 3.000 hier um Asyl angesucht.
  • 12.000 Flüchtlinge befinden sich derzeit in Wien in Grundversorgung, dazu gibt es 2.000 noch nicht bearbeitete Anträge.
  • 60 Prozent der AsylwerberInnen leben in privaten, 40 Prozent in (überwiegend durch NGOs) organisierten Quartieren.
  • Rund 27 Millionen Euro wird Wien heuer für Flüchtlinge ausgeben, weitere 48 Millionen Euro kommen vom Bund.

Stadträtin Sonja Wehsely setzt die 27 Millionen Euro in Relation zu anderen Ausgaben der Stadt: Die Summe entspreche, betonte sie, den Errichtungskosten eines halben Pflegewohnhauses. Davon habe die Stadt in den vergangenen Jahren fünf gebaut.

Übernahme der Bundeseinrichtung in Erdberg

Auch ein Blick in die nahe Zukunft der Flüchtlingshilfe in Wien war Thema der Pressekonferenz: So wurde bekannt gegeben, dass die Stadt am 1. November die Flüchtlingsunterkunft des Bundes in Erdberg mit 600 Personen übernehmen wird. Die Zahl der BewohnerInnen soll reduziert und die Einrichtung speziell für Flüchtlingsfamilien adaptiert werden.

Schneller zum Deutschkurs

Um die Integration zu erleichtern, bietet Wien ab 2016 allen AsylwerberInnen einen Deutschkurs an. Die Planungen laufen gerade an. Bislang wurden von der Stadt Deutschkurse – mit Ausnahme unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge – nur für Menschen mit positivem Asylbescheid finanziert.

Breite Berichterstattung

Fast alle wichtigen Medien Österreichs berichteten einhellig positiv über das Pressegespräch. Auch zahlreiche Fernsehsender griffen das Thema auf – unter anderem der ORF, dessen Beitrag Sie hier in der Mediathek ansehen können.

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