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Jugendcollege für Flüchtlinge offiziell eröffnet

Donnerstag, 08. September 2016

Rechtzeitig zu Schulbeginn starteten die ersten AsylwerberInnen ihre Ausbildung am Jugendcolleg in Wien: Jugendliche werden dort für eine weitere Schulausbildung bzw. den Arbeitsmarkt fit gemacht. Der FSW fördert das Projekt.


​„Mit dem Jugendcollege werden wir dem berechtigten Wunsch der Wienerinnen und Wiener nach einer raschen Integration gerecht: Hier profitieren nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die Wiener Bevölkerung“, freute sich Sozialstadträtin Sonja Wehsely bei der offiziellen Eröffnung am 6. September in Favoriten. Das Bildungsprogramm „Start Wien – Das Jugendcollege“ bietet an den Standorten Favoriten bzw. Alsergrund insgesamt 1000 Ausbildungsplätze für junge AsylwerberInnen zwischen 15 und 21 Jahren. Finanziert wird das Projekt gemeinsam von FSW, Europäischem Sozialfonds, MA 17 (Integration und Diversität) und dem AMS Wien. 

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Feierliche Eröffnung des Jugendcolleges für Flüchtlinge u.a. mit Sonja Wehsely (2.v.l.) und Anita Bauer (2.v.r.), stellvertretende FSW-Geschäftsführerin

Mehr als 600 „Taferlklassler“

Vorerst startete der Ausbildungsbetrieb mit  635 Jugendlichen, bis Oktober 2016  werden alle 1000 Ausbildungsplätze vergeben sein. Das Kursangebot umfasst die Kernmodule Basisbildung (Mathematik, Englisch, IKT) sowie Unterrichtseinheiten in Deutsch. Je nach Vorkenntnissen und schulischen bzw. beruflichen Bildungszielen können zusätzliche Spezialmodule (z. B. Pflichtschulabschluss, Peer-Dolmetsch oder Werkstätte) kombiniert werden. Begleitende Angebote wie sozialintegrative Aktivitäten und Bildungs- und Berufsberatung ergänzen den jeweils für acht Wochen zusammengestellten Stundenplan. Nach etwa neun Monaten am Jugendcollege sollen die TeilnehmerInnen dann ihre Laufbahn in einer weiterführenden Schule, einer beruflichen Ausbildung oder direkt am Arbeitsmarkt fortsetzen.

Potenziale erkennen und nutzen

"Das Jugendcollege ist ein wichtiger Schritt, um gerade jugendlichen Flüchtlinge so rasch wie möglich fit zu machen für ein eigenständiges Leben. Das ist die beste Maßnahme, wenn wir verhindern wollen, dass sie später auf bedarfsorientierte Mindestsicherung angewiesen sind. Wir können es uns als Stadt und Staat nicht leisten, das Potenzial dieser jungen Menschen ungenutzt zu lassen", betont Anita Bauer, stellvertretende Geschäftsführerin des FSW.


 

 

 

 

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