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Ein Ausflug in die Berge

Donnerstag, 14. Juli 2016

Sommerfrische für jugendliche Flüchtlinge: Eine der vier Wohngemeinschaften der "wieder wohnen"-Unterkunft am Höchstädtplatz hat einen Ausflug auf den Kaiserkogel unternommen.


Wandertour_WG1_2

Beim Aufstieg fühlten sich manche der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge an ihre Heimat erinnert. ​

Mit der Bahn ging es von Wien nach Hofstetten-Grünau und dann zu Fuß weiter bis zur Plambachecker Höhe. Nach einer kleinen Rast erklomm die Gruppe – zwölf Jugendliche und sechs BetreuerInnen – auch noch den 716 Meter hohen Kaiserkogel. Nach der dreistündigen Wanderung wurde in der Schutzhütte am Gipfel ausgiebig gerastet, bevor es wieder an den Heimweg ging.

Obwohl die Wanderung mit etwa 20 Kilometern Länge nicht gerade kurz war, konnten alle gut mithalten. Kein Wunder: Wie einige der Jugendlichen beim Aufstieg erzählten, kennen sie Berge aus ihrer Heimat. 

Wandertour_WG1_1

Ein gemütliches Rastplätzchen mit Aussicht hat dieser junge Mann gefunden.

Die Stadt Wien und der FSW bekennen sich zu ihrer Verantwortung insbesondere für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Die oft traumatisierten jungen Menschen brauchen und bekommen intensive Betreuung in ihren Unterkünften und ihrer Ausbildung. Aber auch für unbeschwerte Aktivitäten wie diesen Ausflug bleibt oft genug die Zeit.

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